1930 wurde der Urkobold erstmals in den damaligen Elektrogeschäften angeboten und war ein reiner Ladenhüter! Keiner traute der kleinen Blechdose mit Holzstiel die Leistung zu, die man bislang nur von den großen, unhandlichen Geräten her kannte.
Also mußte ein neues Konzept aufgegriffen werden, welches sich in den USA mit dem Kirby bereits etablierte. Der Direktvertrieb von Haus zu Haus mit Vorführung des Gerätes beim potentiellen Käufer, der sich nun selber von der Leistung überzeugen konnte.
Anfangs skeptisch beliebäugelt, wurde die Idee des Direktvertriebes jedoch bald genehmigt und erste Mitarbeiter diesbezüglich geschult. Nun konnte der Vorwerk Kobold den Einzug in deutsche Haushalte und seinen unvergleichlichen Siegeszug beginnen. Viele Stadtwerke, welche ihren Stromabsatz steigern wollten unterstützten den Kauf des Vorwerk Kobold mit Zuschüssen. Durch die Anschaffung elektrischer Haushaltsgeräte, neben dem teilweise schon vorhandenen elektrischen Licht, benötigte man nun vermehrt Steckdosen in den Häusern, welche durch die regionalen Stadtwerke installiert wurden. Desweiteren bot Vorwerk den Kauf auf Raten an, welches der knappen Haushaltskasse der 30iger Jahre sehr entgegenkam.