Um Ihnen ein wenig bei der Entscheidung zu helfen sollten Sie Sich doch einmal von der effektiven Arbeitsweise dieser Geräte in folgendem Kurzfilm überzeugen:
Gut! Klar das war nun nicht der "VR 100" von Vorwerk, doch auch von der effektiven und sinnvollen Arbeitsweise können Sie Sich ein Bild machen und folgen bitte diesem Link:
Sehr häufig wird bei mir nachgefragt was ich von Internetauktionen halte in denen aktuelle Neuware angeboten wird? Generell rate ich zu einem Kauf direkt beim Hersteller - also über Wuppertal - da manchmal dubiose Hintergründe zu erfahren sind!
Doch was tun wenn gleich größere Posten an Saugrobotern, Akkusaugern, Kobold 140er Modellen oder sogar der neue Tiger 265 günstiger als über den Vertreter zu erwerben sind? Wer oder was steckt dahinter?
So wie es ausschaut VORWERK selber... Hier eine kurze Info an mich nach einem Einkauf:
Der Sauger kam direkt vom Blombacher Bach 3, wenn das nicht aus dem Hause ist...?!
...Der Ware lag die Original-Rechnung bei mit der mir fremden Anschrift,und komplett mit den Überweisungsträgern...ganz geheuer ist mir das nicht...
Wird der KUNDE hier wieder für "dumm" verkauft? Arbeitet Wuppertal nun auf diese Art und Weise gegen die eigenen Reihen?
Vor Jahren schon wurde ich gebeten sogenannte "Testeinkäufe" zu tätigen um an den Absender und seine Adresse heran zu kommen welches ich ablehnte! Kräftig wurde seitens Vorwerk geklagt und man versuchte den Staubsaugerverkauf über eBay auszubremsen, doch das konnte nicht funktionieren da vorwiegend PRIVAT verkauft wurde und immer noch wird...
Kleiner Sinneswandel - nun betreibt Vorwerk schon direkt auf den eBay Seiten Eigenwerbung mit Link zu den diversen Onlineshop´s... Auf der anderen Seite werden in Wuppertal sogenannte LISTEN über getätigte Einkäufe geführt. Direktverkäufe werden abgelehnt wenn der Interessent bereits mehrfach eingekauft hat - Mehrfachkäufer werden den Drittanbietern die weiterverkaufen zugeordnet und erhalten in den meisten Fällen nichts...
Wie schon seit Jahren, komische heile Vorwerkwelt in Wuppertal!!!
Wie ich bereits in diversen anderen Rubriken erwähnte wurden die ersten Kobolde fast ausschließlich noch von Hand gefertigt und waren die reinsten Ladenhüter da diese in den Elektrofachgeschäften der 30iger Jahre verkauft werden sollten und niemand so einem kleinen KOBOLD die angepriesene Leistung zutraute
Erst die neue Geschäftsidee mit dem Direktvertrieb direkt beim Kunden brachte erwähnenswerte Verkaufszahlen und die Nachfrage stieg. Wichtig als Verkaufsargument waren in den 30iger Jahren das Deutsche Reichspatent DRP und das VDE Prüfsiegel für die noch immer neumodischen Elektrogeräte
Somit erhielt der kleine Kobold ab der Seriennummer 10000 diese Prägung auf dem Motordeckel das heute jeder kennt der sich mit der Materie näher beschäftigt. Diese Version ist auch in den meisten Sammlungen zu finden und jahrelang herrschte die Annahme das das "Kobold Modell 30" in Aussehen und Form keine Veränderungen erfuhr
Mehr davon und natürlich exlusiv hier demnächst in der Modellrubrik zu diesem Kobold
Zuerst einmal die geordneten Kobolde wieder an ihren Platz und ich bereite mich auf die erneute OP Saison im Dezember vor...
Wenn wir schon bei den kleinen Unterschieden angelangt sind möchte ich Ihnen auch den Kurzhandgriff zu den Koboldmodellen "116" und "117" nicht vorenthalten. Die erste Version hatte einen simplen runden Knopf zur Verriegelung
Ein Bekannter machte mich darauf aufmerksam und versprach mir so einen zuzusenden - ich warte heute noch - aber selbst ist der Mann
Viele von uns kennen das. Die jüngere Generation verblüfft uns mit Postings auf Internetportalen in denen man sich erfreut Elektromotoren anzuzünden, vielversprechende Auftritte nachmittags im Sozial TV und gar erst recht mit einer neuen Sprachauswahl für den täglichen Gebrauch. Ein Freund meines Schwiegersohnes war kürzlich mit zu Besuch, ich gerade am saugen und er schaute recht unglaubwürdig drein als er sah mit was ich da am arbeiten gewesen bin
Doch auch ich verschließe mich diesem Medium nicht und werde wohl nach und nach ein paar Links zu Kurzvideos hochladen
Zuhause steht ein Plastiksauger der Marke PROGRESS verstaut hinter der Schlafzimmertür der Eltern, gab es wohl bei Feinkost Albrecht in der Werbung und nun sieht er so etwas…. Natürlich wollte er das auch ausprobieren und es folgte:
"Hey Alda iss sich beste Sauger für kuschelweische Muschiteppisch"
Vorwerk vergaß mitzudenken und Vorschläge von Mitarbeitern an die Entwicklungsabteilung wurden schon vor Jahren abgetan
- Hochflorteppiche sind eine Modeerscheinung und verschwinden genauso schnell wie sie aufgekommen sind -
Dabei gab es eine wirklich sinnvolle Düse bereits in den 70iger Jahren, die Flokatidüse "SD24" zum "VK 240" Bodenstaubsauger!
Genau diese Modeerscheinung findet man heute in fast in jedem Haushalt und es fehlt definitiv an geeignetem Koboldzubehör diese auch schön in Form zu halten und zu pflegen. Die Flokatidüse erreicht im Gegensatz zu allem herkömmlichen Zusatzgerät für Kobold und Tiger selbst bei einer Florhöhe von mehr als 5cm gründlich die Tiefe des Teppichs. Besser und effektiver geht es kaum
Vergißt man bei der Elektrobürste "EB 360" die Softfunktion zu schalten zieht der Teppich Fäden. Die Hartbodendüse "HD 40" ist auch nicht unbedingt geeignet da Vorwerk die in Deutschland ohne Teppichschuh vertreibt. Warum denn das nun schon wieder?
In Italien gibt es den kompletten auswechselbaren Bürstensatz schon seit der "HD 35" jedoch Tiefenreinigung geht damit auch nicht wirklich…
Bereits in den 30iger Jahren wurde eine Teppichklopfdüse zum "Vorwerk Kobold Modell 34" als unsinnig abgetan...
Die erste Teppichklopfdüse zum Vorwerk Kobold Modell 34 in Aktion zusammen mit einem nagelneuen Modell 34 das vorher nie benutzt wurde:
Eine kleine allerletzte Schlagzeile ist es doch wert: Das sogenannte "Staubsaugerforum" hat seine Türen geschlossen. Es wird mit Sicherheit niemand vermissen diese Kleinausgabe des Denver Clan um den ANAL - PHABETEN...
Es ist auch schwierig auf einer sogenannten "Anti Vorwerk Seite" als Sammler den Austausch zu suchen! Sachlichkeit, Kompetenz und Verantwortung waren sowieso nur Fremdworte und warten wir es mal ab wo sich eine neue Lästerecke auftut die niemand braucht...
Eine wahre "Produktschwemme" schwappt da aus Wuppertal in´s Vorwerkland...
VC 100 - der Akkusauger
Tiger 265 - wer jedoch hat hier nachgedacht und dem Tiger einen weißen Deckel verpaßt? Sehen die grünen Modelle nicht schon recht gefährlich aus im täglichen Gebrauch? Macken, Kratzer und Verschmutzungen aller Art und dann die "Hauptangriffsfläche" in weiß?
Noch ist der Kobold "VK 140" groß im Rennen, doch der "SP 520" läßt bereits den Trend zum Nachfolger erkennen...
SP 520 - der Nachfolger der erfolgreichen Pulilux Bohnerreihe, doch Vorwerk und Wasser haben sich noch nie vertragen und es bleibt abzuwarten wie sich dieses neue Gerät etabliert!
Was macht das für einen Sinn? Kostenfaktor bei der Anschaffung, Verbrauchsmaterialien und vor allem die Energiekosten stehen in keinem Verhältnis zu der umständlichen Reingung von Glasflächen!
Welche Hausfrau weiß nicht wie mühevoll es ist mit Reiniger, diversen Putz- und Poliertüchern zu hantieren damit Fenster und Rahmen einigermaßen zufriedenstellend sauber werden? Dann soll man sich noch den Kobold "VK 140" umhängen und das eingetrocknete "Koboclear" absaugen?
Der Fensterrahmen muß separat gereinigt werden...
Wer sich diesen sinnlosen Spaß dennoch gönnen möchte sollte dann lieber auf den Tiger oder handelsübliche Bodenstaubsauger - für die es optional einen Adapter gibt um die Glasdüse anzuschließen - zurückgreifen, die bleiben auf dem Boden ...
Voraussichtliche Einführung in einigen Testgebieten in Deutschland wird wohl Oktober 2011 sein - Kostenpunkt ca. 500 Euro
Bereits vor ein paar Jahren habe ich Ihnen diesen Protoypen eines Staubsaugerroboters vorgestellt
Dieser erinnerte noch sehr stark an die bereits auf dem Markt erhältlichen "ROOMBA" Saugroboter und wurde auch nicht weiterentwickelt
In den USA hingegen gab es einen vernünftigen Robotersauger und zwar den "NEATO XV 11", hier im Vergleich mit dem damals aktuellen "ROOMBA" Modell. Dieser erkannte bereits selbständig Geländer, Stufen und ging der Akku zur Neige fuhr das Gerät zurück zur Ladestation
Der Nachfolger "NEATO XV 15" wurde von Vorwerk eins zu eins übernommen, ein wenig modifiziert und tritt nun als Vorwerk Produkt in Erscheinung der "VR 100"...
Der Staubsauger-Roboter wird in einigen Teilen Deutschlands im Oktober 2011 vorgestellt. Das Gerät wird von uns modifiziert und weiterentwickelt. Der Preis wird um die 500,00 Euro liegen. Wenn Sie Interesse haben, teilen Sie uns bitte Ihre vollständigen Kontaktdaten mit. Wir informieren Sie, wenn es soweit ist.
In Verbindung mit eingewebten Chips - natürlich nur in speziellen Vorwerk Teppichböden verarbeitet - wird man auch keine Wunder erwarten dürfen?
Müssen Sie nun Ihr Parkett, das Lamiat oder sogar die Fließen herausreißen um Chips darunter zu verbauen? Nein! Die übernommene amerikanische Entwicklung ist soweit fortgeschritten das der "VR 100" auch ohne diese teure Spielerei auskommt
Wollen wir nicht lieber bei der gewohnten Methode Staub zu saugen bleiben? Wenn in der Ecke noch was rumliegt den Saugschlauch nutzen, Sofa, Bett mit dem Polsterboy reinigen und Wände oder Stuck wird der Saugroboter auch keine hochfahren und wir bleiben bei der "Blume der Hausfrau"???
Jeder so wie er es für richtig hält und es am einfachsten und bequemsten findet, denn die Hausarbeit erledigt sich nicht von alleine!
Wer jedoch auf die Spielerei mit diesem "HELFER" nicht verzichten möchte, keinen Wert auf das bischen grün und das Vorwerk Logo legt sollte eventuell über einen Einkauf im Ausland nachdenken. Ca. 380 USD + Versand und eventuelle Zollformalitäten liegen weit unter dem von Vorwerk angestrebten Verkaufspreis von ca. € 500,00 bis € 550,00...
Die Neato Modelle sind von Haus aus auf Stromspannungen zwischen 110 Volt bis 240 Volt ausgelegt, also kein Problem mit unseren deutschen Steckdosen...
Ich "durfte" schon Berichte über die neue Elektrobürste "EB 360" lesen in denen man diese für völlig sinnlos bewertete da noch überall Katzenhaare zu finden waren. Fehlt es da vielleicht nur an einer gescheiten Grundreinigung wenn es schon so übel zugeht? Auch wir hatten jahrelang Hunde und Katzen im Haus, doch sogar Tierhaarallergiker bekamen niemals Probleme!
Naja, Fachsimplerei in diversen Internetforen die eigentlich rein gar nichts aussagen...
Die italienischen Kollegen von Folletto sind da wesentlich kooperativer und zugänglicher als das Wuppertaler Stammhaus! Dennoch geht es hier in erster Linie nicht um die schnellste Veröffentlichung von Neuerungen, diese seien nur am Rand erwähnt...
Überrestauriert oder einfach nur liebevoll wieder in Stand gesetzt?
Immer wieder werde ich angeschrieben und nach Vorkriegsmodellen gefragt, doch warum kauft die denn keiner wenn sie angeboten werden?
Modell "34" schwirrte monatelang in den Auktionen herum, verschiedene Preisvorstellungen - für dieses Modell einfach überteuert, ließen ihn zum Ladenhüter werden. Doch eine Mail, recht günstig preiseinig geworden und der Versand sogar mit Holzstiel
Gut, der Motorkopf sah ziemlich mitgenommen aus, tiefe Dellen, etliche Kratzer, verbastelte Elektrik, wobei der Bakelitanschluß für die Heißluftdusche einfach vergessen wurde wieder einzubauen und ein Schalter unter aller Kanone! Das Innenleben jedoch perfekt erhalten. Der Schein trügt bei diesen Geräten oft sehr und warum nicht herantrauen? Tipp´s gibt es doch in den dementsprechenden Rubriken...
Der fertige Kobold Modell "34" aus dem Produktionsjahr 1937
Den hier wollte auch keiner! Also ich verstehe so manche "Sammler" nicht die mir immer wieder schreiben das sowas doch nur Schrott sei und sie lieber auf einen "Perfekten" warten... Hallo, diese Modelle sind aus den 30iger Jahren und nicht an jeder Ecke zu finden!
Ein zweites Modell "T" landete ebenfalls in dieser Rubrik und blieb unbeachtet liegen. Und wie schaut das Resultat nach ein paar Stunden Arbeit aus?
Ein wenig Kommunikation untereinander, nicht nur sinnloses Getratsche, verhilft so manchem vermeintlich schrottreifem Gerät wieder zu neuem Glanz und der Kobold würde sofort seine gewohnte Arbeit wieder aufnehmen wollen.
Sollte man diese beiden Kobold Modelle als überrestauriert bezeichnen? Wohl eher nicht, denn was ist verkehrt daran diese möglichst detaillgetreu in den Urzustand zu versetzen und zu wahren Hinguckern zu machen?
Wohin mit Omas altem Bohnerklotz? Mit ein wenig Geschick läßt sich so ein "VB 10" zur Lampe umrüsten. Das sollten Sie Sich aber nur zutrauen wenn Sie die Funktionsweise des Elektrobohners kennen, wissen wo Bohrlöcher platziert werden müssen und den Elektroanschluß einem Fachmann überlassen
Ich drösele Ihnen hier gerne noch einmal in Kurzform die wirkliche Geschichte dieses Staubsaugers auf...
Liebe Leser - NEIN, mit Sicherheit nicht und auch kein Prototyp der heute für kein Geld der Welt mehr zu finden ist!
Produziert von April 1932 bis September 1935, Leistungsaufnahme 130 Watt - ein einmaliges Schmuckstück und perfektes Design für diese Jahre
Die ersten Versuche mit Mottalin wurden in diesen Jahren gestartet und anschließend wurde es zum Standard den Vorwerk Kobold als Insektenvernichtungsgerät zu nutzen
Ein vollwertiges, eigenständiges Staubsaugermodell für das sogar die erste Vorwerk Luftsprudelwaschmaschine konstruiert wurde. Also Kunststoff war da wohl noch gar nicht Produktionsreif und mit Sicherheit wäre dieser auch nicht sinnvoll im Gebrauch gewesen!
Der Vorwerk Kobold Modell "32" war bahnbrechend und der erste Staubsauger der Firma Vorwerk der bereits in den frühen 1930igern aus dem neuen Presstoff BAKELIT gefertigt wurde. Hier ein Auszug aus den Koboldnachrichten Nummer 1 vom April 1932:
Es ist Ihnen allen bekannt das unser neues Modell ganz aus einem Presstoff, BAKELIT, hergestellt ist. Bakelit, nach dem amerikanischen Erfinder, Baekeland, genannt, ist ein Kunstharzprodukt das bei der Herstellung weich und formbar ist. Bei hoher Temperatur und unter ungeheurem Druck erstarrt das Material zu einer überaus wiederstandsfähigen Masse. Durch die Beifügung von Textilstoffen wird dem Material die Sprödigkeit genommen und seine Bruchsicherheit erhöht.
Sollten Sie anderslautende Information im Internet finden so schenken Sie diesen bitte keinen Glauben! Schlecht recherchiert von "Sammlern" die dieses eigentlich besser wissen müßten!
Ebenso ist das Koboldmodell "32", sofern es einmal angeboten wird, durchaus erschwinglich. Richtig hingegen ist die Äußerung das dieses Modell, trotz Beifügung von Textilstoffen, sehr bruchanfällig gewesen ist und bei reinem Staubsaugerbetrieb viele FEINDE in der Wohnung hatte. Türrahmen, Möbel und sonstiges gaben manch einem Modell "32" den Rest und brachten das Bakelit zum bersten. Doch es tauchen auch heute immer wieder Staubsauger dieses Modells auf die das alles einigermaßen unbeschadet überstanden haben, also nicht verzagen, irgendwann kommt auch Ihrer einmal in den Handel...
Anscheinend liegt solch einem Geltungsbedürfnis in Stadtblättern, billigen Experimentalfilmchen, Minireportagen in den regionalen Dritten wohl doch anderes zugrunde als Sachlichkeit und Fakten, diese finden Sie hier bei mir und falls Sie dennoch Fragen haben und/oder die dementsprechende Rubrik noch nicht fertig gestaltet ist - eine Mail genügt, Kontaktadresse finden Sie unten in der Fußnote jeder Themenrubrik
Zuerst einmal willkommen im Jahr 2011. Während meines Krankenhausaufenthaltes füllte sich mein Postfach enorm und ich hoffe dennoch das ich allen weiterhelfen konnte. Ein Thema jedoch zog sich wie ein roter Faden durch Ihre Schreiben – der Vorwerk Kundendienst
Jeder Besitzer eines Koboldstaubsaugers oder einem Tiger kannte die Annehmlichkeiten die diese hochpreisigen Produkte hatten, jawohl hatten…
Im Reparaturfall kommt der Kundendienst nach Hause und repariert vor Ort
Elvira W. aus S. schreibt:
… und obwohl ich so viel Geld für meinen Tiger 260 ausgegeben habe muß ich mir den nun unter den Arm klemmen und zum nächsten Servicecenter fahren, welches ca. 100 km entfernt ist, um den vor Ort reparieren zu lassen …
… mein Schwiegersohn hat mich dann dort hin gefahren und obwohl ich vorher telefonisch nachfragte war kein Techniker im Haus. Ich musste das Gerät dort lassen und eine Woche später wieder abholen. Ungefähr 400 km Herumgefahre für eine defekte Elektroteppichbürste auf die auch noch Garantie gewesen ist …
Helmut B. aus H. schreibt:
… so nutzte ich die Möglichkeit meinen Kobold 140 per Post nach Wuppertal einzuschicken. Erst einmal ein geeignetes Paket finden, was gar nicht so einfach war und da die Postfilialen in unserer Gegend fast alle geschlossen wurden in die nächstgelegene, ungefähr 30 km weiter, gebracht. Ich bin unversiert was das Verpacken angeht, das Paket war zu groß und ich zahlte einen Sperrgutzuschlag …
… zurück bekam ich nur mein Grundgerät, Stiel, Kabel und die elektrische Bürste waren abhanden gekommen …
… es ist nur ärgerlich und dieses war der letzte Kobold den wir bei Vorwerk kauften …
Gut, ich habe diese Schreiben gelesen, doch was soll ich antworten? Kein Vertreter spricht davon das der Kundendienst komplett eingestellt wurde und im Garantie-, Reparaturfall die Service Center direkt angefahren werden müssen!
Das Koboldmodell 140 meiner Schwiegermutter hat auch so seine Macken und schaltet sich nach ungefähr 2 Minuten Gebrauch auf der Automatikstufe von selber ab, ist erst wieder durch erneutes Aus- und Einschalten in Gang zu bringen und so kamen auch wir in den Genuß dieser Neuerung. Meine Schwiegermutter ist 77 Jahre alt, kaufte das Gerät aufgrund meiner Empfehlung da Vorwerk mit dem neuen Kobold endlich mal wieder ein richtig gutes Gerät auf den Markt brachte und nun steht der sinnlos in der Ecke herum bis ich mich soweit von meiner Bauchoperation erholt habe um sie in das nächste Service Center zu begleiten.
Gut, wir haben es nicht ganz so weit. Doch wie hilft sich Oma Lieschen Müller in Hintertupfingen, gehbehindert und auf öffentlich Verkehrsmittel angewiesen weiter? Die Mitarbeiter in den Service Centern bekommen doch den Unmut der Kunden zu spüren und können selber nichts dafür! Da helfen auch keine Entschuldigungen das man doch keinen Einfluß auf die Anweisungen aus dem Stammhaus habe und verärgerte Kunden durchaus verstehen könne…
Prima wenn der asiatische Markt boomt, doch warum wird Deutschland zur Servicewüste gemacht? Wo liegen denn die Wurzeln des Erfolges? Wer machte Vorwerk denn zu dem was es eigentlich heute ist?