Baustelle
   


Im April 1952 kam mit dem Vorwerk Kobold Modell "52" ein ganz neues Gerät auf den Markt. Das Bakelit hatte nun endgültig ausgedient und der erste Versuch mit bruchsicherem Kunststoffgehäuse ging an den Start

Ein neuer Werbeflyer als "Türöffner" für den Vertreter

Äußerlich war die Anleitung zum Vorwerk Kobold Modell "52" identisch mit der des Nachkriegsmodell "s"

Erst im Innenteil wurde das eigentliche Gerät dann vorgestellt

Ebenfalls nur bei diesem Modell der einzigartige Verschluß um den Holzstiel am Kobold zu befestigen

Der Kobold mit der weichen Teppichbürste

Modell "52" mit dem Bohnerblock

Betriebsbereites Dreiergespann

Der VOKO Bohner, ein Zusatzprodukt für größere Räume und den gewerblichen Bereich

Um unter tiefliegende Möbelstücke zu gelangen die anschraubbare Langdüse

Im Aufstellfuß mit Heißluftdusche und Trockenhaube

Eine Spielerei, die Elektroteppichbürste ET 0,1 in braun

In der Aufhängevorrichtung am Seilsystem für den Stall mit Schlauch und Kardätsche

Schwachstelle Kunststoff - in der kurzen Produktionsphase wurde auch minderwertiger Kunststoff verarbeitet, ganz deutlich in der Farbechtheit der äußeren Motorhülle und am Möbelschutzgummi zu sehen. Beides blaßte recht schnell aus und der ganze Zauber dieses Modell´s verflog

Der Viehstriegel (Kardätsche)

Verschiedene Kardätschen mit Umhängegurt um den Kobold am Körper zu tragen und Seilspannsystem für den Stall

Doch HALT! Der Kobold ist nach wie vor nur zweiadrig ohne Schutzleiter, da spielt "Herr Kaiser" von der Hamburg Mannheimer nicht mit und ohne Trafo mit Überspannungsschutz im Stall geht versicherungstechnisch rein gar nichts!

Die Anleitung zum Viehputzgerät

Ein knappes Jahr lang nur wurde das Modell "52" vertrieben und für viele Sammler ging die Ära der faszinierenden Vielfalt der Koboldmodelle im März 1953 zu Ende. Dieses war das letzte Modell in braun und mit dem identischen Nachfolgemodell "53" begann die grün-cremefarbene Zeit des Vorwerk Kobold

Tipp´s und Anleitungen zur Restauration in der nächsten Rubrik

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martin.damsz@t-online.de

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